Hundeschlittenrennen im Beiprogramm

So genannte Demonstrations-Wettbewerbe bereichern von Beginn an das Programm der Olympischen Winterspiele, gelten aber als deren inoffizieller Bestandteil. Sind es 1924 in Chamonix der Militärpatrouillenlauf und Curling, kommen 1928 in St. Moritz das Skijöring, bei dem ein Skifahrer an einem Seil von einem galoppierenden Pferd gezogen wird, und erneut Militärpatrouillenlauf als Vorgänger des Biathlons an die Reihe. Bei den Spielen 1932 in Lake Placid präsentieren sich Curling, die Frauen in drei Eisschnelllauf-Wettkämpfen und das Hundeschlittenrennen.
Die Vierbeiner bewältigen einen zweigeteilten Wettkampf mit einer Gesamtlänge von 40,5 Kilometer mit Start und Ziel im Olympic Stadium, wobei sieben Hunden einen Schlitten ziehen. Der Kanadier Emile St. Goddard gewinnt und fährt einen Vorsprung von fast acht Minuten auf Leonard Seppala (USA) heraus. Goddard signiert einen Brief entgegen der Schreibweise seines Namens in der Olympia-Literatur ohne doppeltes ,,d“ und setzt seinen Spitznamen ,,Pas Man“ hinzu. Die Olympiamarke 2 Cents ist entwertet mit dem Poststempel Lake Placid vom 4. Februar 1932, an dem die Spiele beginnen. Außerdem trägt der Umschlag einen violetten Nebenstempel vom Eröffnungstag.
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