Belgien beendet lange Pause

Belgien verausgabt zu den ersten Nachkriegs-Spielen 1920 in Antwerpen sechs farbige Souvenirpostkarten. Diese werden von dem Künstler G. Verelst entworfen. Die Karte mit einem antiken Motiv und dem Olympia-Werbestempel ,,Antwerpen 6“ ist mit einem Diskuswerfer-Wert 5 Centimes in der richtigen Höhe für das Inland frankiert. Mit gleichlautendem Werbetext in französischer und flämischer Sprache werden die Stempel außer in der Olympiastadt noch in der Hauptstadt Brüssel, Charleroy, Gent und Lüttich eingesetzt.
Nach einer Pause von 14 Jahren gibt Belgien als zweites Land olympische Briefmarken heraus. Die Wohltätigkeits-Sonderausgabe, die am 20. Mai 1920 an die Postschalter gelangt, orientiert sich unverkennbar an Griechenlands Olympiamarken von 1896 und 1906. Die Werte mit der berühmten Discobol-Statue, einem römischen Vierergespann und einem Läufer werden von der American Bank Note Co. in New York hergestellt. Von dieser Sonderausgabe kommt jeweils ein Zuschlag von 5 Centimes den belgischen Invaliden des Ersten Weltkrieges zugute. Allerdings verläuft der Verkauf der Marken schleppend, vermutlich wegen des Zuschlags. Postalisch gültig sind die drei Wertzeichen bis zum 14. Januar 1921.
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